Fischwelten.


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Wie das Archiv eines Wahnsinnigen wirkt dieser Raum im ersten Augenblick. Tausende Gläser aller Arten, durchstrahlt vom kühlen Licht der Neonröhren, akkurat in hunderte Regale einräumt – und in ihnen schwimmen Millionen toter Fische. Alles ist in Sepia, keine anderen Farben als das Gelb der Präparate und das schwache Rot der Wände.

Zu sehen ist dieser Anblick im Naturkundemuseum Berlin. Es handelt sich hier um die seit 2010 auch für Besucher zugängliche Nass-Sammlung. Im Ausstellungsbereich finden sich Fische aller Art und in allen Formen – ein für mich bislang einzigartiger Anblick in deutschen Museen.
Der große und ruhige Raum lädt zum faszinierten Verweilen ein und lenkt auch nicht weiter mit den sonst üblichen Begleitexte von dem oftmals skurrilen Anblick der konservierten Fische ab.
Sehr zu empfehlender Einblick für Leute, die gerne auch mal neue Einblicke in die Welt der Museen genießen wollen.











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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Toni sagt:

    Es wirkt als ob sie schlafen würden. Irgendwie gruselig!

  2. nahdran sagt:

    Ja, der Gedanke ist mir da auch gekommen… Ein Exponat war auch teilweise ausgetrocknet und wirkte als würde es verzweifelt nach Luft schnappen.
    Total irre Sammlung.

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