Endlich im Arbeitsleben angelangt, fehlt mir ein bisschen die Zeit um für den Blog zu schreiben. Ich hoffe, aber dass sich das demnächst ein bisschen einpendelt.
9. Oktober 2009
8. August 2009
Über den Tellerrand geschaut… 2
Posted by nahdran under Sonstige | Schlagworte: Feuerwehr, Flickr, THW |Leave a Comment
Sodelle… so langsam, aber sicher wirds wieder Zeit für ein paar Dinge aus aller Welt. Einfach mal so nen paar Kleinigkeiten, die in letzter Zeit irgendwo aufgetaucht sind.
Vorneweg einige Kuriositäten, die in letzter Zeit durch Internet gegeistert sind:
- Fotografieren mit Schutzhelm (alle Bilder gefunden bei Boston Big Picture; enstanden während des G8-Gipfels in London)
Bild 1 | Bild 2 | Bild 3 | Bild 4
Ich frag mich inwieweit da die Medienpräsenz nicht etwas übertrieben ist. Sicherlich wirkt sie mit als Ansporn eben in so einem Ausmaß zu protestieren.
- Mal wieder überall die Kamera dabei: Israelischer Soldat (Gesehen bei Boston Big Picture)
- Okay, fotografieren im Einsatz (oder wie hier: filmen) sollte man nicht übertreiben. Wer es soweit kommen lässt, ist irgendwo selber schuld.
Eine kleine technische Überraschung war für mich die Nikon D5000. Der THW Ortsverband hat einen Fotografen, der scheinbar mit der Kamera arbeitet. Man sehe und staune:
Bild1 (auf THW.de) | Bild 2 (ebenfalls THW.de)
Hier noch der Link zum Originalartikel auf thw-baiersdorf.de
Und noch eine Auswahl besonders eindrucksvoller Bilder (wie ich finde…). Gut zum Abschauen und Ideen sammeln:
- Einfach nur wow: Waldbrandlöscharbeiten (Gesehen bei WSJ Photo Journal)
- Verunglückter Viehtransport (WSJ Photo Journal)
- Interessante Patientenrettung…(WSJ Photo Journal)
Zum Schluss wieder Flickr. Für nen bissle Farbe im Beitrag.
9. Juli 2009
Zuviel Wasser!
Posted by nahdran under Einsatz, THW | Schlagworte: Überschwemmung, Einsatz, Feuerwehr, Gewitter, Keller, Korntal-Münchingen, Ludwigsburg, Nass, Nikon, Pumpe, Regen, Tamron, Technisches Hilfswerk, THW, Tiefgarage, Unwetter |1 Comment
Am Freitag, dem 3.Juli stand eigentlich mein (langersehnter?) Abiball auf dem Programm.
Angesagt war dann aber statt Anzug die blaue Uniform. Und ich habe mich als Truppführer inmitten des größten THW-Einsatzes wiedergefunden, den ich bisher erlebt habe.
Aufgrund unglaublich starker Regenfälle kam es zu Überschwemmungen. Aber nicht in dem normalen „Feuerwehr“-Ausmaß, sondern diesmal standen so ziemlich alle Keller, Tunnel und Tiefgaragen, die die Region zu bieten hat, unter Wasser.
Wer sich ein Bild vom Unwetter machen will, soll sich diesen Youtubelink anschauen:
Unwetter Korntal am 03.07.2009
Am Einsatzort angekommen, waren wir recht schnell überzeugt, dass das ein langer Abend werden könnte:

Erkundung (75mm, 1/250s, f/2.8, ISO 500 - Durch die Scheibe vom GKW 2, da hilft das beste Objektiv nichts....)
Nach dem ersten Eindruck konnten wir recht schnell Maßnahmen ergreifen und fingen an, den Keller einer großen Spedition leer zu pumpen. Hier zeigte sich mal wieder, wie praktisch Weitwinkelobjektive sind und wie schwer es ist, Helfer in ordentlicher Uniform zu fotografieren. Von all den Bildern die ich gemacht habe, ist nur das geblieben:
Sehr überrascht war ich als ich bei meiner Rückkehr in den Bereitstellungsraum eine komplette Führungsstelle vorfinden konnte. Also so richtig mit Lagekarte und taktischen Zeichen. Halt ein echter Zugtrupp (ZTr). Hat mich unheimlich gefreut, sowas auch mal erleben zu dürfen. Vielleicht behandelt man den ZTr ja nun nicht mehr so stiefmütterlich. So sah das jedenfalls aus:
Was dann geschah, entsprach einer weiteren Katastrophe:
Das Fahrzeug, in dem ich meine Kamera sicher abgelegt hatte, fuhr um etwa 24 Uhr zur nächsten Einsatzstelle. Mit den Worten „Ihr fahrt hinterher.“
Hmm… und ich glaub das zuerst noch. Schade.
Ich habe sie am nächsten Morgen, gegen 10 Uhr wieder gesehen….
Aaaber… in all den Jahren des Fotografierens im Dienst haben meine Kameraden auch viel mit der Kamera hantiert und waren in dem Moment mutig genug, einfach das teuere Ding zu nehmen und selber weiter zu fotografieren.
Das Umstellen auf „AUTO“ klappt inzwischen von ganz alleine
Hier noch zwei weitere Bilder, die ich zur Veröffentlichung herausgegeben habe. Danke an die Fotografen, auch wenn nicht so klar ist wer was gemacht hat…
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Veröffentlicht wurden die Bilder:
THW Landesverband Baden-Württemberg
THW Geschäftsstelle Stuttgart
THW OV Ludwigsburg
THW OV Heilbronn
THW OV Bietigheim
THW OV Schorndorf (sehr schöne andere Bilder!)
meinTHW.de
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Ach und erinnert ihr euch noch an den Artikel „Am Tag als der Regen kam…“?
Tja, seitdem hatte ich drei Einsätze wegen Unwetter und Starkregen. Unser Landkreis hat scheinbar neuerdings ein Regenproblem. Zufall oder Klimawandel? Und vor allem: Was bringt uns die Zukunft?
Bleibt abzuwarten.
Jedenfalls war in allen Fällen die Kamera dabei. Und sie hat überlebt. Ohne Schäden!
Also, geht doch…
8. Juni 2009
Das Experiment
Posted by nahdran under Lernen, Technik, Übung | Schlagworte: Elmshorn, Feuerwehr, FFW, Freiwillige Feuerwehr, Klein Nordende, Nikon D80, Pinneberg, Tamron 28-75, Tamron 70-300, Tokina 12-24 |[4] Comments
Okay.
Wenn ich bisher Übungen oder Einsätze fotografiert habe, war mindestens eine dieser Vorausetzungen erfüllt:
Ich war angemeldet, trug Uniform, kannte von zehn Anwesenden elf und/oder konnte mich zwischen 10.347 Gaffern verstecken.
Diesmal traf nichts davon zu.
Der Rahmen:
Die Freiwillige Feuerwehr Klein Nordende veranstaltet ihre jährliche Alarmübung. Selbstverständlich ist alles geheim, nur das die Übung stattfindet sickert mal wieder irgendwo durch.
Jannes ist dort Feuerwehrmann und ich bin zufällig gerade bei Jannes zu Besuch. Kann man sich also nicht entgehen lassen, oder?
Die Vorbereitungen:
Wie bereits erwähnt: Alles ist geheim. Also ist die größte Herausforderung, überhaupt den Einsatzort in Erkenntnis zu bringen. Und die zweitgrößte, dass ich den Weg dorthin finde. Als Ortsunkundiger!
Gelöst wird das sehr pragmatisch mit einem Funkmeldeempfänger (im Alarmierungstext ist grundsätzlich der Einsatzort enthalten) und einem Ortsplan. Außerdem bekomme ich ein Fahrrad zur Verfügung gestellt.
Da Jannes ja Feuerwehrler ist, kann er leider nicht mitfotografieren. Schlecht für ihn, gut für mich – schließlich habe ich dadurch eine zweite Kamera und nen Haufen Objektive zur Verfügung.
Meine Auswahl diesmal: 2 x Nikon D80, Tamron 28-75, Tamron 70-300 und Tokina 12-24. (klar, massig Kleinkram ist auch noch dabei, aber den habe ich dann nicht mehr benutzt.) Mehr Kameras als sonst und somit ziemlich viel „Lasst-mich-durch-ich-bin-wichtig!“-Faktor.
Die (kleine) Herausforderung:
Der Regen. Es wäre ja alles zu schön gewesen, wenn das Wetter mit Sonnenschein oder einem bedecktem Himmel aufwarten könnte. Aber nein, auch bei dieser Übung strengt sich der Himmel an, um die Brandbekämpfung zu unterstützen.
Der Feuerwehr egal. Meinen Kameras nicht.
Diesmal hat eiskaltes Ignorieren (läuft sicher irgendwo auch wieder raus…) und mein Linsenputztuch (als zeitweise Abdeckplane) geholfen. Beide Kameras leben noch.
Die (große) Herausforderung:
Die Fotos selbst. Von der Feuerwehr kennt mich kaum jemand und niemand wusste das ich komme (außer Jannes). Ich muss also meine Grenzen selbst finden, ohne dass irgendwas vorab definiert wäre.
Wie weit werde ich mich in die Einsatzstelle wagen können, ohne irgendeinem Einsatzleiter aufzufallen?
Wie direkt kann ich die Feuerwehrler fotografieren – schließlich bin ich niemand den sie kennen und daher sicherlich skeptisch?
Und überhaupt, was erzähle ich denen, wenn sie mich fragen woher ich komme und warum ich fotografiere? Ob ein: „Ich fotografiere für den Blog ‘Nahdran’, der sich mit de
m Thema der Einsatzdokumentation auseinandersetzt und der Zufall hat mich hierher geführt.“ zählen würde?
Die Übung selbst:
Um 18:47 geht es dann los. Der Melder piepst, die anderen rennen zur Feuerwehr und ich stürze mich aufs Fahrrad. Eine SMS später weiß ich definitiv wo der Einsatzort ist und bin kurz nach der ersten Feuerwehr an der Einsatzstelle.
Meine erste „Erkundung“ zeigt: Es handelt es sich um ein Altenheim, leider gut versteckt hinter mehreren anderen Häußern. Also konzentriere ich mich auf die anrückenden Feuerwehren und habe vor allem den Bereitstellungraum im Blick.
Je länger die Übung läuft, desto sicherer werde ich. Außer einem kurzem „Moin“ gab es von Seiten der Feuerwehr noch keine Annäherungsversuche. Keiner der mich wegschickt, keiner der sich von der Kamera gestört fühlt. So mag ich das.
(Auch wenn ich etwas schade finde, das ein „Kleinhalten der Pressevertreter“ nicht geübt wird. Würde man im Einsatz mich genauso ungebremst fotografieren lassen?)
Zum Schluss stehe ich dann vor der Tür des Altersheim und könnte vermutlich auch reingehen. Aber diesen letzten Schritt traue ich mir dann doch nicht mehr.
Man muss es nicht übertreiben, oder?
Mit den Aufräumarbeiten endet auch meine „Arbeit“, ich trockne nochmal schnell die Kameras ab und entferne mich dann endgültig von der Einsatzstelle.
Fazit:
Die Übung hat mir gezeigt: Es ist möglich, ohne jeden doofen Kommentar ernsthaft und konzentriert zu dokumentieren. Auch wenn man weder den Einsatzort noch die Einsatzkräfte kennt, wenn man einfach ins kalte Wasser springt.
Ob das hier im Schwabenland auch gegangen wäre, bezweifle ich noch. Aber mal sehen, wann sich die Gelegenheit bietet.
Vom technischen Standpunkt her war ich mit der Ausrüstung sehr zufrieden, vor allem die Arbeit mit zwei Kameras hat Spaß gemacht. (Wobei ich die erste halbe Stunde mit einer Kamera im Modus „M“ fotografiert habe. Menschliches Versagen!)
Mit den Ergebnissen bin ich jedoch sehr zufrieden!
15. Mai 2009
BMA Schule
Posted by nahdran under Einsatz | Schlagworte: 1/11, 1/33-1, 1/44-1, 1/44-2, Blaulicht, BMA, DLK, ELW, Feuerwehr, HLF, LF, Ludwigsburg, OHG, Schule, VW T5 |Leave a Comment
Viel Rauch um nichts - Vermutlich ein Chemieexperiment hat (mal wieder) die Feuerwehr Ludwigsburg dazu veranlasst am Otto-Hahn-Gymnasium vorbeizuschauen. Sehr clever, wie ich finde, Rauchmelder über den Experimentiertischen anzubringen – aber nunja, muss jeder selbst wissen.
Superspannende Bilder, es war wirklich nichts los – aber damit es hier mal wieder was Frisches gibt:
(Alle Bilder mit der D80 – Wechselweise Tamron 28-75 und Tamron 55-200.)
28. April 2009

Live und in Farbe
Tach zusammen, ich bin hier der Neue ![]()
Nachdem ich über meinTHW ein wenig mit Jan gefachsimpelt habe und er mich auf diesen Blog gebracht hat, dachten wir beide uns es wäre doch ganz gut wenn ich hier auch meinen Senf zum Thema Fotografieren in Einsatzorganisationen dazu gebe.
Daher mal kurz ein wenig was zu mir:
Mein Name ist Marcel Holler, ich bin seit knapp 10 Jahren im THW im Ortsverband Forchheim aktiv und fotografiere dort seit etlicher Zeit im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit und auch einfach so zum Spaß. Der blaue Verein hat mich überhaupt erst zum Fotografieren gebracht, was mittlerweile auch schon seit etlichen Jahren mein Hobby ist. Im Lauf der Zeit habe ich recht viel an Erfahrungen, Tricks und Kniffen mitbekommen die ich an dieser Stelle gerne weitergeben möchte. Das soll nicht nur die technischen Aspekte umfassen, sondern alles was im weiteren Sinne mit dem Fotografieren in Einsatzorganisationen zu tun hat.
Na dann hoffe ich mal auf eine gute Zusammenarbeit – und das ich dem einen oder anderen Leser was mit auf den Weg geben kann, genauso wie ich hier noch das eine oder andere lernen kann. =)
28. April 2009
Von Dunkelheit und dem Fluch der Reflexstreifen
Posted by dermitderkameratanzt under Lernen, Technik, Übung | Schlagworte: Dunkelheit Refelxstreifen Nacht Licht überstrahlt Blitz Belichtung Empfindlichkeit THW Forchheim Sony |1 Comment
Wer schon mal versucht hat Helfer in Uniform (mit Reflexstreifen) im Dunklen zu fotografieren, wird ziemlich schnell auf größere Probleme stoßen. Ohne Blitz bietet so eine Einsatz- oder Übungsstelle meistens viel zu wenig Licht – was für das menschliche Auge zu Arbeiten ausreicht, zwingt selbst bei relativ hohen Empfindlichkeiten und weit geöffneter Blende zu Belichtungszeiten die zu Bewegungsunschärfe führen.
Mit Blitz als einzige, direkte Lichtquelle erkennt man dagegen oft nur die Reflexstreifen der Uniform als helle Balken; die Bereiche in der Nähe der Kamera sind noch halbwegs ausgeleuchtet, der Rest aber versinkt in Schwärze. Dazu kommt, dass nur mit Blitz ausgeleuchtete Fotos sehr harte Schatten und Kontraste aufweisen, und man nichts mehr von der Lichtstimmung der eigentlichen Szene eingefangen hat.

Einsatzübung bei Nacht
Wie kann man so einer Situation Herr werden? Die Lösung liegt in einer Kombination aus längerer Belichtung und Blitz. Eine lange Belichtungszeit sorgt dafür, dass man die natürliche Lichtstimmung der ganzen Umgebung einfangen kann, der Blitz „friert“ dafür Bewegungen ein und leuchtet ebenfalls mein Objekt aus. Man kombiniert hier also den Blitz und natürliche Lichtquellen zur Belichtung des Fotos. Damit man eine optimale Ausleuchtung erreicht, muss man also Belichtungszeit, Blende, Empfindlichkeit und die Stärke des Blitzes aufeinander abstimmen – eine Problemstellung, die man nur mit komplett manuellen Einstellungen lösen kann.
Denn die Belichtungsmessung von Kamera und Blitzgerät können von einer Automatik nicht wirklich gut miteinander Kombiniert werden. Die Belichtungsmessung klappt hier leider nur nach der „Try and Error“-Methode, also ausprobieren und Parameter verändern bis man das passende für die jeweilige Situation gefunden hat. Das kostet am Anfang ein wenig Zeit und Nerven, zahlt sich danach aber aus.

Atemschutzübung bei Nacht
Bei mir hat sich als einziger fester Wert die Empfindlichkeit mit ISO 800 bewährt – hier genügen Belichtungszeiten zwischen 1/30 und 1/10 meistens um die Lichtstimmung einzufangen ohne viel Unschärfe zu bekommen. Hier langt dann auch meistens schon die schwächste oder zweit-schwächste Blitzleistung, um die fehlende Ausleuchtung beizusteuern.
Als Blitzmodus wähle ich dazu ausschließlich Blitzen auf den „2. Vorhang“, das heißt der Blitz löst am Ende der Belichtungszeit aus und nicht am Anfang. Das ist vor allem dann wichtig, wenn Bewegungen mit ins Bild einfließen sollen: Mit Blitz auf den „ersten Vorhang“, also am Anfang der Belichtung, wäre das bewegte Objekt stark ausgeleuchtet, dann aber von seiner eigenen Bewegung drüber verwischt. Für den Betrachter wirkt es unnormal, den Startvorgang der Bewegung deutlich ausgeleuchtet und den Rest verwischt zu haben. Ist aber der Endpunkt richtig beleuchtet, und der Hergang der Bewegung zieht sozusagen nach, kommt sehr viel Dynamik in die Aufnahme. Das kann man dann auch gestalterisch nutzen.

Bewegungsunschärfe als gestalterisches Element
Was auch oft einen Versuch wert ist, ist auf den Blitz ganz zu verzichten wenn das Umgebungslicht einigermaßen ausreichend ist. Das bedingt natürlich hohe Empfindlichkeiten und damit auch starkes Bildrauschen – die eingefangene Stimmung ist jedoch einmalig. Hilfreich sind da lichtstarke Objektive mit einer Blendenöffnung von 2.8 oder besser.

Ganz ohne Blitz
19. April 2009
Am Tag als der Regen kam…
Posted by nahdran under Lernen, Technik | Schlagworte: D50, D80, Feuerwehr, Hydraulisches Rettungsgerät, Kamera, Lenzburg, Leonberg, Ludwigsburg, Nikon, Regen, Rettung, Schere, Tamron 28-75, Technisches Hilfswerk, THW, Tropfen |1 Comment
…verkrochen sich wohl die Meisten mit ihren Kameras irgendwo im Trockenen.
Schade eigentlich, aber auf der anderen Seite: Die Wenigen, die draußen geblieben sind, dürfen sich über exklusive Fotos freuen.
Stellt sich dann die Frage, warum alle verschwinden. Klare Antwort:
Reine Angst um die Kamera. Man hat ja gelernt, dass elektrische Geräte und Wasser nicht zusammenpassen.
Dürfte hier vielen durchaus bekannt sein…
Ich halte von dieser Angst sehr wenig. Meine Kamera kommt mit. Egal welches Wetter mich umgibt.
Hier zwei Beispiele für feuchte Gelegenheiten.
Entscheidend ist zuerst ein gesundes Vertrauen in die Kamera. Die Dinger sind dichter als mancher glauben mag. Schnee, Hagel und co haben die Güte zu 90% einfach abzuprallen und woanders zu schmelzen. Auch Regen fällt selten so in Strömen, dass man sich ernsthaft Sorgen machen muss. Klar, es gibt auch den Regen, vor dem ich flüchte.
Zum Schutze der Kamera können viele Maßnahmen ergriffen werden.
Die Erste und Einfachste, ist wohl die Kamera solange wie möglich in der Tasche zu lassen. Je weniger sie abbekommt, desto besser ist es. Kein unnötiges Risiko.
Nimmt man die Kamera dann in die Hand, sollte man sie am besten immer vor die Brust drücken und mit dem Oberkörper etwas schützen. Gerade bei Schnee reicht das meistens völlig aus.
Wenn man fotografiert, sollte immer die Streulichtblende montiert sein (sowieso eigentlich), die wirkt wie ein Vordach für die Linse -man bekommt also keine/weniger Tropfen auf der Linse.
Sollte der Regen stärker sein, kann man die Kamera auch in der Jacke verstecken – hier aber Achtung, gerade an kalten Tagen wird die Linse schnell beschlagen.
Das Höchste der Gefühle bleibt denoch ein Regenschirm. Es gibt kaum einen besseren Schutz (Unterwassergehäuse?) gegen Regen, schließlich bleibt man selbst trocken. Mit viel Glück findet man noch einen (Jung)Helfer zum Schirmhalten. Das macht die Sache fast perfekt.
Ich habe fast immer einen schönen, schwarz-weisen Schirm dabei, der ebenso als Lichtformer dienen kann.
Leider untauglich während Einsätzen oder bei starkem Wind.
Hat man einen Blitz auf der Kamera, reicht es oft eine Plastiktüte drüberzuziehen. Sieht seltsam aus, schützt aber vorzüglich.
(Ein Blitz war übrigens bisher das einzige Gerät, das mir während Regens den Dienst versagt hat – und funktionierte am nächsten Tag wieder problemlos)
Selbiges gilt für Remotekameras. Siehe das Bild:
Letztendlich ist Fotografieren im Regen immer wieder lohnenswert genug, um es zu riskieren. Ich für meinen Teil bin gespannt, wie lange ich Glück habe und eine funktionierende Kamera zurückbringe.
Übrigens, für Nikon-Nutzer: Die semi/vollprofessionellen Modelle (D200,D300, D700, D3,..) sind Spritzwasser- und Staubgeschützt. Die „kleinen“ Kameras mit Kunsstoffgehäuse offiziell nicht.
Ganz zum Schluss noch der Link zu einem Bild vonVincent Laforet, entstanden während der Olypmipschen Spiele in Peking. Es zeigt wie kreativ man Regen nutzen kann: Klick mich
21. März 2009
10. März 2009
4x Bronze
Posted by nahdran under Lernen, Sonstige, Technik | Schlagworte: AWL, Blitz, D80, flash, Ludwigsburg, Nikon, SB-600, Technisches Hilfswerk, THW, THW-Jugend |[3] Comments
Gerstern Abend noch Fotos für die Jugendgruppe gemacht. Ziel war es vier Junghelfer, die am Wochenende ihr Leistungsabzeichen in Bronze gemacht haben, zu portraitieren.
Völlig unspektakulär und simpel. Zwar wieder 1000 Dinge, die ich anders machen würde, aber jetzt ist es auch zu spät.
Im Einsatz waren die D80, das Tamron 28-75, sowie ein SB-600 (entfesselt)
Hier noch das Setup:
Bis auf weiteres…
Jan













































